Artikel

Artikel

Cavallo Artikel: Wie sie ihrem Pferd Liebe zeigen

www.cavallo.de/know-how-rund-ums-pferd/psychologie-und-verhalten/6-wege-wie-sie-ihrem-pferd-ihre-zuneigung-zeigen.1644162.233219.htm

Was hast du heute Neues gelernt?

"Lernen, ist nicht etwas, dass du tun musst.  Lernen ist etwas, ohne das du nicht leben kannst"  M. Feldenkrais Lernen findet ein Leben lang statt. So oder so. Die Frage ist nur, was wir lernen, wie wir lernen und ob wir es als Strafe oder Geschenk betrachten. In meinen Kursen wundere ich mich oft, dass meine Schüler mit sich selbst so unzufrieden sind, wenn sie die Übung nach der ersten Stunde noch nicht können. Dann sage ich oft. "Stell dir vor, du könntest morgen perfekt reiten, wie lange würdest du es dann noch tun?" Zuerst kommt das Leuchten ins Gesicht, doch bald wird klar. Wenn man etwas mal 100 % kann, und man nichts mehr dazu lernt, wird es schnell langweilig und man sucht sich was Neues.  Warum dann nicht genießen, das man lernen darf. Sich daran feuen, dass man mit den Tools, die im Kurs unterrichtet wurden, jetzt auf den Lernweg gehen darf, im eigenen Tempo, nach der eigenen Lust und Laune experimentiert, forscht, AHA Momente erhält und sich freut, wenn man...

Wenn Becken und Schultern sich verbinden

  Von Anke Recktenwald, Lehrerin der Tellington TTouch Methode, Feldenkrais Pädagogin, Centered und Connected Riding Instructorin Laufen und Reiten sind sehr ähnliche Bewegungsabläufe, spiegeln wir doch als Reiter die Laufbewegung des Pferdes. Und so kann man auch das Joggen gut als Übungsmittel fürs Reiten verwenden. Wenn ich zum Beispiel bergab laufe, fällt es mir sehr leicht in Galopp zu wechseln und schon kann ich gut beobachten, welche Hand ich gewählt habe. Und stelle fest, es ist meist die Gleiche. Neugierig probiere ich aus, auf der anderen Hand anzugaloppieren und forsche, was der Unterschied ist. Wo bin ich unbequemer, oder was ist weniger leicht. Je deutlicher ich einen Unterschied spüre, desto weniger wundere ich mich, dass auch das Pferd mit mir bevorzugt auf einer Hand galoppiert und auf der anderen nicht. Ich erinnere mich an die Centered Riding Übung, Arm hoch und es verbessert sich. Natürlich probiere ich beide Seiten...

Lernen findet in der Pause statt

von Anke Recktenwald, ein Artikel aus dem Tellington Newsletter Früher, als die Pferde noch in Boxen oder gar Ständern standen, war es unverantwortlich, sie einen Tag lang nicht zu bewegen. Doch in einer Herde, mit der Möglichkeit zu laufen, sind sie glücklich und brauchen uns nicht unbedingt. Wir bringen Abwechslung in den Alltag, das ist schön, und sie lieben es, mit uns zusammen zu sein. Doch ein Besitzer unter Druck, der die Arbeit mit dem Pferd noch in den Tag quetscht, ist kein sehr angenehmer Freizeitpartner. Pferde können gut mit freien Tagen umgehen, ebenso wie wir. Auch ihr körperliches Training muss nicht täglich stattfinden, die meisten sind ja keine Hochleistungssportler. Sie können gut mit einem Ruhetag auskommen (natürlich nur, wenn die Haltungsbedingungen ihnen zumindest Bewegung im Trab ermöglicht) Und keine Sorge, sie „verlernen“ Dinge auch nicht gleich wieder. Wir wissen heutzutage um die Intelligenz der Tiere und können dementsprechend...

Was bedeuten für dich "deine Grenzen"?

Ein Interview mit Grenzgängern ANKE RECKTENWALD· Ein Artikel aus dem Tellington Newsletter Den eigenen Grenzen begegnen – eine Forschungsreise von Anke Recktenwald, Feldenkrais Pädagogin, Tellington Lehrer Lev. 3, Centered & Connected Riding Instruktor, Pferdewirtschaftsmeisterin Jeder von uns begegnet irgendwann seinen eigenen Grenzen, immer wieder. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Ich dachte einmal, es sei eine extreme Art seine Grenze zu ver- ändern, wenn man z.B. in 500 m Höhe über eine Slackline läuft, ungesichert, und dass diese Menschen auf der Suche nach ihrer endgültigen Grenze sind. Heute sehe ich das an- ders. Für den, der da drüber läuft, ist es vermutlich einfacher und weniger eine Grenzerfahrung, als für den, der mit seiner extremen Platzangst in einen überfüllten Bus steigt. Beide bewegen sich an Grenzen, und doch mit einem sehr anderen Gefühl. Ich habe mit ein paar Sportlern geredet, die Dinge tun, bei...

Dual aktiviert mit Tellington Training

Wie Tellington TTouch Training, nicht nur beim Pferd, beide Gehirnhälften aktiviert. ANKE RECKTENWALD·DIENSTAG, 29. NOVEMBER 2016214 Mal gelesen Wozu dient diese Aktivierung beider Gehirnhälften? Die Körperhälften sind mit den Gehirnhälften verknüpft. So wird durch die Aktivierung auch die körperliche Balance und Synchronisations - oder Koordinationsfähigkeit verbessert.Die Gehirnhälften haben verschiedene Aufgaben. Erfahrungen in Zusammenhang zu bringen, zu erinnern und somit auch um zu lernen, gehört zu den Aufgaben der linken Gehirnhälfte. Kreativität und Emotionen gehören beispielsweise zu den Aufgaben der rechten Gehirnhälfte. => Arbeiten beide gut zusammen stellt sich ein höheres Leistungspotential ein und eine bessere körperliche, emotionale und mentale Balance. Beim Mensch ist diese Aktivierung beider Gehirnhälften bekannt aus dem #BrainGym, da werden Übungen gemacht, die mit beiden Händen zugleich ausgeführt werden, wie zum...

Leg dein Herz in deine Hände und deine Hände auf dein Pferd

Leg dein Herz in deine Hände und deine Hände an dein Pferd ANKE RECKTENWALD·FREITAG, 20. JANUAR 2017341 Mal gelesen   von Anke Recktenwald, Lehrerin für Feldenkrais Methode, Connected Riding® und Tellington TTouch® Pferdewirtschaftsmeisterin Moshe Feldenkrais sagte: „Jede Berührung ist eine Information.“ Wir können uns jedes Mal bewusst entscheiden, welche Information wir geben. Überlegen wir unsere Intention schon vor dem Berühren, stellen wir schon Kontakt her, bevor wir wirklich den Körper spüren und gespürt werden? Allein der Gedanke, mein Herz in meine Hände zu legen, be- vor ich Hand anlege, verändert die Information von der ersten Sekunde an. Achtsam mit anderen Lebewesen zu sein, ist eine Grundlage unseres Erfolgs mit der Tellington-Me- thode. Bewusst berühren Wenn Linda Tellington-Jones beginnt mit einem Pferd zu arbeiten, ist es immer wieder faszinierend zu sehen, wie...

Wenn es beim 3. Mal nicht klappt, ändere es

"Wenn etwas beim 3 x nicht besser wird, ändere es"  Dieser Satz von Linda klingt sein vielen Jahren in meinem Kopf und meist wiederhole ich etwas auch höchstens 2 x wenn ich keine Entwicklung merke. Auch durch meine Centered Riding Ausbildung 1999 lernte ich, dass meine Reitschüler ausführen, was ich ihnen anleite, wenn ich es ihnen in den Worten oder auf den Wegen anleite, die sie verstehen und umsetzen können. Als ich begann Reiter zu unterrichten, dachte ich oft, es mangele an Motivation, Konzentration, Willen. Doch dann lernte ich, es mangelte an guten Anweisungen.  Und viele Pferde haben das gleiche Thema mit ihren Reitern. Sie verstehen sie nicht, oder sie können nicht umsetzen, was sie tun sollen. Darum ist es die Aufgabe eines guten Pferdemenschen seine Anweisungen, sein eigenes Verhalten so ändern zu können, dass ein Pferd verstehen und ausführen kann, statt es für das zu bestrafen was es versucht oder ihm Unwillen zu unterstellen.  Es ist unsere...

Der Weg ist das Ziel - nur steht das Ziel manchmal im Weg

"Mein Pferd soll mehr Vorwärts gehen, der ist so triebig" "Die Hinterhand muss aktiver werden." "Der liegt immer so schwer auf der Hand, ich will, dass er feiner wird im Maul." "Mein Pferd soll mir vertrauen"" Wie oft haben wir solche Ziele oder Wünsche an unser Pferd und unser ganzer Fokus liegt ganz darauf, endlich die Hinterhand zu aktivieren, das Pferd mehr zu treiben, die Gebisse zu wechseln um endlich eins zu finden, mit dem es leicht geht, oder sonstige zielorientierte Maßnahmen. Zu wissen, wo man hin will, ist eine wunderbare Sache. Doch wenn man nur das Endziel fokussiert, er-kennt man den Weg oft nicht. Es ist, wie wenn man ein ZIel ins Navi eingibt und das sagt einem brav, wohin man wann fahren muss, und man er-wartet anzukommen, ohne den Weg zu beachten.  Eine tolle Sache beim Autofahren, die oft ebenso gut in einer Reitstunde passiert. Schwierig wird es, wenn man noch mal dahin will, und diesmal das Navi ausfällt, bzw. der Reitlehrer nicht da ist. Denn man...

Auch ein Schritt zurück, führt oft zum Ziel

Und wenn du nicht mehr weiter kommst, frage dich: "Was hast du gemacht, als du begonnen hast" Wenn wir in einem Bereich fest stecken, ist es oft eine grandiose Idee zurück zum Anfang zu gehen. Es ist kein "Rückschritt" sondern ein Blick auf die Grundlagen, auf das Fundament, mit dem man das aufbaute, was man bisher erreichte. Manchmal, wenn der Blick nur noch auf das Ziel gerichtet ist, verliert sich die Wahrnehmung für diese Basis. Und dann ist es gut sich zurück zu erinnern. * Wie z.B. in der Reitlehre die Rückbesinnung auf die ersten Schritte der Skala der Ausbildung.  Statt Lektionen zu reiten, sich zu fragen: Wie ist der Takt und die Losgelassenheit meines Pferdes?  * Statt den Fokus ständig auf der Kopfhaltung des Pferdes zu haben, mal in die 4 Basics von Sally Swift, die Grundbausteine des Centered Riding, hinein spüren: Fliest mein Atem? Habe ich "weiche Augen"? Bin ich zentriert und geerdet? Sitze ich von Kopf bis Fuß in angenehmer Aufrichtung...

"Wenn du in einem Streit gewonnen hast, kannst du das ruhig als Niederlage betrachten" Frank Dejori

„Heut hat er wieder seinen Dickschädel“ - „Zeig ihr mal, wer der Boß ist.“ Solche und ähnliche Sprüche hört man immer wieder in der Reiterwelt. Das Pferd will sich nicht unterordnen, nicht gehorchen, streitet sich mit uns, ist bockig und so weiter. Und wir sollen ja das Pferd nicht „gewinnen“ lassen, hören wir dann. Doch, um es mit den Worten von Linda’s Schwester Robyn Hood zu sagen, „Was ist der Preis? Was gibt es hier zu gewinnen?" Wenn ich meinen Schülern diese Frage stelle: „Was hat dein Pferd denn davon, dass es nicht tut was du möchtest?“ überlegen die Meisten erst mal eine Weile.  "Es muss sich halt nicht anstrengen.“ kommt dann. Und ich frage: „Wirklich?“ Denn in den meisten Fällen gibt es dann erst mal Streit. Da wird gezerrt, geschimpft, gekickt, gehauen ….ziemlich unangenehm für das Pferd.  Und diesen Preis soll es gern bezahlen, dafür dass es sich jetzt gerade vielleicht nicht richtig biegen „wollte“. Weil das Biegen ja so viel unangenehmer wäre,...
Einträge: 1 - 11 von 11