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Mit 9 TeilnehmerInnen zwischen 7 und 74 Jahren, vom Reitanfänger bis zu den beiden Reitlehrern des Stalls erwartet mich ein bunter Kurs.
Um meine temperamentvollen Malteser erst ein bisschen in Bewegung kommen zu lassen, begannen wir mit Führen. Das war auch ihr größtes Anliegen. Alan führte seine junge Stute zuerst durch die Hindernisse. Er selbst hatte Balanceschwierigkeiten in seinem langen schlanken Körper und seiner eleganten Stute ging es nicht anders. Dazu kam ihre Aufregung in der noch neuen Umgebung. Ich übernahm und eine Schüler erkannten schnell das die Stute durch diese Art des Führens innerlich und äußerlich balancierter wurde. Die Hindernisse waren ebenso schnell verstanden wie der Zauberstab, der Sinn des Führens mit beiden Händen eröffnete sich anscheinend jedoch nicht, denn niemand setzte es um. Dunston, einer der teilnehmenden Reitlehrer teilte mir bald mit, er würde lieber Reiten als Führen, damit er besser spüren könne wie das Pferd sich im Labyrinth verändert. Reiten war für den nächsten Tag geplant.
Nachmittags begannen wir zu ttouchen. Um eine Verbindung zum Reiten zu schlagen begann ich nach der Exploration mit Rückenaktivierung. Leider lagen 70 % der Sättel auf der Wirbelsäule auf und es wurde deutlich, dass sich nur die wenigsten Rücken bewegen ließen. Kim's Traber zeigte das meiste Bewegungspotential und der sonst etwas scheue Babi genoss unsere Arbeit sehr. Interessant war ein Fuchs, der bis vor kurzem Trabrennen lief. Er war so dünn, dass seine komplette Wirbelsäule heraus stand, vom Widerrist bis zum Schweifansatz. Er fühlte sich nicht lebendig an. Nach Lecken der Kuhzunge und Schweifarbeit war sein verbogener Rücken zwar nur wenige Millimeter zu heben, aber der fühlte sich deutlich belebt an. Sein Hals war noch wie totes Fell. Dunston, der mit Alan zusammen an ihm arbeitete, fiel auf, das der zuerst völlig zusammengezogenen Fuchs, nun deutlich entspannter und über mehr Boden in besserer Balance stand. Ich lies alle auf den Pferden sitzen um die Bewegungen besser spüren zu können, den Fuchs nahm ich dazu natürlich nicht.
Jenny Welsh, die erst nach ihrer Pension aus England nach Malta gekommen war, und hier auch mit behinderten Kindern auf Pferden arbeitet, sagte mir, dass sie schon lange Zeit mit ihren Händen über Pferde gleitet, aber nie gewusst hat, dass man dabei soviel erfahren kann.
Am nächsten Morgen begannen wir mit Kreisttouches am Menschen. Für ihre Verhältnisse waren meine Malteser dabei relativ ruhig und konzentriert, doch liegt es nicht in ihrer Natur länger still zu sitzen oder gar still zu sein ?
Also rann ans Pferd, Exploration und losgettoucht. Ich nahm den Fuchs wieder raus, und 5 Leute arbeiteten zugleich an ihm, während Maria mit den andern ihr Pony ttouchte. Unser Fuchs zeigte sich dankbar, seine Augen wurden größer, er fühlte sich wieder lebendig an. Seine Menschen hatten ruhig und konzentriert mit ihm gearbeitet. Jennie Psaila, ertastete die Gründe warum ihre Stute beim Aufsteigen manchmal bissig war und verstand warum sie nicht so bequem zu sitzen ist. Sie wird sich nun Wendy Murdochs Sattelbuch zulegen und änderte sogleich die Unterlage ihres Sattels.
Lawrence, der 2. Reitlehrer des Stalles hatte eine 5 jährige Stute mit großen Balanceschwierigkeiten. Mit ihr demonstrierte ich erst am Boden, dann unterm Reiter die Auswirkungen von Körperbandage und Balancezügel. Das war für Lawrence eine wichtige Stunde.
Dann durften alle reiten und ihre Pferde in Balance bringen. Schon im vorausgegangene Centered Riding Kurs hatten sie die Idee neu entdeckt, mehr Aufmerksamkeit in die Hinterhand des Pferdes zu bringen. Das kam ihnen nun zugute
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