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Joy of Riding (Reiten mit Freude) ist keine Reitlehre, sondern:
Körperbandage: Sie gibt dem Pferd ein besseres Körpergefühl. Es setzt seine Hinterhand mehr ein, fühlt sich sicherer, und wird stabiler. Balancezügel: Er hilft ein Pferd von der Vorhand wieder in Balance zu bringen. Die untere Halsmuskulatur wird entspannt, der Rücken aufgewölbt. Halsring: Mit dem Halsring verbessert das Pferd Selbsthaltung und Gleichgewicht. Der Reiter entdeckt, das sich das Pferd mit leichten Hilfen reiten lässt. Körperseil: Es wirkt aktivierender als die Bandage. Der Einsatz ist individuell angebracht. Das Lindel: Ähnlich wie bei einem Sidepull, wirkt es auf den Kopf ohne Mundstück. Pferde die hinter der Senkrechten gehen, finden so wieder eine bessere Haltung. Junge Pferde lernen balancierter unterm Reiter zu sein. Noch ungeübte Hände wirken sanfter ein. Rollerbit: Ein Korrekturgebiss für erfahrene Reiter mit sanfter und gut kontrollierter Hand. Dann kann es die Rückenmuskulatur zu neuen Bewegungsideen veranlassen. Das Pferd findet eine bessere Balance der Rücken- und Halsmuskulatur. In falschen Händen kann es sehr schmerzhaft sein und das genaue Gegenteil bewirken.
Der Tellington TTouch ist eine sehr achtsame und innige Arbeit mit dem Pferd. Er löst Angst und Schmerz, aktiviert die Selbstheilungskräfte und schafft neue Beweglichkeit. Sehr sanft und achtsam ausgeführte streichende und kreisende Bewegungen reduzieren akuten Schmerz, stärken das Vertrauen in Berührung, (wodurch auch der Tierarzt oder Schmied leicht arbeiten kann), beeinflussen das vegetative Nervensystem und bringen Bewusstheit in alle Körperregionen. Akupunkturpunkte werden durch TTouch stimuliert. Pferde genießen diese Arbeit, die sowohl entspannend als auch aktivierend eingesetzt werden kann. Kranke Pferde, können durch den Tellington TTouch ein besseres Körpergefühl behalten, beweglich bleiben, ohne Bewegungen machen zu müssen, und schneller gesund werden. Der Tellington TTouch ist für jede Altersklasse (Mensch oder Pferd) geeignet. Koliken, Kreislaufprobleme oder Stress werden positiv beeinflusst.
Die Körperarbeit ist eine vereinfachte Form der Feldenkraisarbeit für Menschen. Sie zeigt den Pferden neue Bewegungsmöglichkeiten, indem sehr achtsam der Spielraum einzelner Gelenke und das Zusammenspiel des Körpers erforscht wird. Auch sie ist ein Bestandteil des Tellington Touch. Da die Bewegungen immer angenehm sind, ohne strecken und ziehen, lösen sich Verspannungen und ein harmonischeres Bewegungsgefühl entsteht. Die verbesserte Balance kommt sowohl dem Reiter, als auch dem Hufschmied zugute.
Die Arbeit im Lernparcours umfasst viele kreative Hindernisse, wie das von LTJ entwickelt und heute vielfältig genutzte Labyrinth. In allen Formen der Führtechniken werden die beiden Gehirnhälften des Pferdes aktiviert. Durch langsame, präzise Aufgaben wird Koordination und Konzentration geschult. Andere Hilfsmittel helfen beim Angstabbau, oder dienen der Verbesserung der Rittigkeit. Das Pferd lernt Selbstkontrolle, da es in verschiednen Psitionen und Abständen geführt wird.
Durch geschickte Aufteilung der Aufgaben wächst das Vertrauen des Pferdes in den Reiter, da es lernt, dass dieser nur fordert, was es kann. Das Pferd wird leistungsfreudiger und -fähiger. Tellington Training kann auch zu zweit ausgeführt werden, so können Pferdeneulinge sicher an das Pferd herangeführt werden. Ängstliche Reiter lernen so erst sanfte Kontrolle am Boden, und fühlen sich dann im Sattel sicherer. Es ist ein abwechslungsreiches Programm, das die Eintönigkeit der Hallenarbeit (z.B. im Winter) auflockern kann. Außerdem können noch junge ungerittene Pferde auf ihr Reitpferdeleben vorbereitet werden und auch unreitbare Pferde können hier noch eine Aufgabe finden.
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